Zu Hause

01April2018

Meine letzten Tage in England vergingen Ratzfatz, weil es immer etwas zu tun gab.

  • Am letzten Sonntag habe ich es geschafft, meine Gastfamilie noch einmal wiederzutreffen! Was für ein herrlicher Spaziergang am Meer!

  • Wenn ich nicht in der Schule war, stöberte ich durch den Supermarkt und kaufte so viel Schokolade ein wie noch in meinen Koffer passte. Die englische Schokolade ist nämlich umwerfend! smile

 

  • Und natürlich verbrachte ich noch die letzte Zeit mit meinen neu gewonnenen Freunden. Hier siehst du Sarah, mich und die zwei Amerikanerinnen Stefanie und Amanda, die neuerdings auch auf der Schule Praktikum machen.

Ansonsten konnte ich es kaum erwarten, nach Hause zu kehren. Auch wenn die Busfahrt eine halbe Ewigkeit dauerte. Aber kaum hatte ich wieder das europäische Festland erreicht, ruhten sich meine Augen auf dem Anblick der vielfältigen Häuser aus. Wie ich schon sagte, habe ich mittlerweile die gleich aussehende Architektur Englands satt. Ich habe es richtig genossen, mal etwas Abwechslungsreicheres zu sehen!

Pünktlich zu Ostern bin ich also nach Deutschland zurückgekehrt. Mittlerweile melde ich mich schon wieder aus der Heimat! War schön, daheim nochmal Geburtstagsgeschenke auszupacken! Ich war nicht die Einzige, die sich darüber gefreut hat...

Zurückblickend habe ich durch dieses Auslandspraktikum Einiges gelernt. Es waren nicht nur positive Erfahrungen, weil mich das Schulsystem Englands nicht überzeugt hat, wie ich dir schon berichtet habe.

  • Aber dafür habe ich viel darüber nachgedacht, was mir als zukünftiger Lehrer mal wichtig sein wird und ich unbedingt umsetzen möchte in meinen Unterrichtsmethoden.
  • Ich habe trotzdem wertvolle Unterrichtserfahrung gesammelt, weil ich oft ja selbst einspringen musste und unterrichtet habe, was eigentlich ganz gut gelaufen ist!
  • Ich habe die englische Kultur näher kennengelernt, sodass ich nun einen authentischeren Englischunterricht halten kann.
  • Ich weiß manche Dinge in Deutschland mehr zu schätzen, z.B. dass unser Land frei vom Fluch der Ofenkartoffeln ist. Dass Deutsche im Durchschnitt nicht so kalt und oberflächlich sind wie Engländer. Dass unsre Architektur vielfältig ist. Dass unsre Bäckereien Vollkornbrot verkaufen! wink
  • Die Erfahrung zu machen, dass es mir dank meinen vielen bisherigen Reisen ins Ausland ziemlich leicht fällt, mich im Ausland zurechtzufinden, ist schon ziemlich cool!

Jetzt darf ich das Kapitel "Auslandssemester in England" schließen. Ich danke dir, dass du mich bei meinen Eindrücken und Erfahrungen begleitet hast, und ich hoffe, dass ich dir durch meine Berichte eine Freude bereitet habe...

Ach ja, und was die Quizfrage vom letzten Blogeintrag betrifft: danke für deine Ideen! Die Lösung, was eine "Tudor Surgery" nun ist, muss leider ein Geheimnis bleiben. Ich habe meinen Praktikumslehrer Nigel gefragt. Seine Antwort: "Vielleicht beziehen die sich damit auf das Gebäude an sich? Hoffentlich meinen die mit 'Tudor' nicht die Behandlungsart. Nantwich ist wohl einfach stolz auf seine Geschichte."